Sunday, 18. February 2007

Bücher, bei denen man froh ist, daß sie nie geschrieben wurden [2]

A STREETCAR NAMED DÉSIRÉE

Der kurz vor der Pension stehende Straßenbahnlenker Stanislaus Kowalski hat nie in seinem Leben einen Arbeitstag versäumt. Als er seine erste Grippe bekommt, springt ein junger Nachwuchsfahrer für ihn ein, und verunfallt mit seiner Straßenbahn.
Durch den immensen Schaden veranlaßt, will das Verkehrsunternehmen die geliebte alte Straßenbahn entsorgen und durch ein neues Modell ersetzen. Sie haben aber die Rechnung ohne Stanislaus gemacht. Nicht nur weigert er sich, in seinen letzten Monaten noch umzuschulen, nein, auch seine getreue Gefährtin die Straßenbahn will er nicht ohne weiteres verschrotten lassen. Er verbarrikadiert sich im Betriebsbahnhof, mit dem Sohn des Chefs als Geisel. Nach stundenlangen Verhandlungen, und einer sich entwickelnden Freundschaft zwischen dem Jugendlichen (der die Geschichte schließlich niederschreibt) und dem alten Mann, dessen Einsamkeit ohne seinen Beruf in berührender Weise geschildert wird, wirft sich letzterer verzweifelt vor einen Verschubwagen.


Hier Teil 1

Edit: für Julia Debasse, hier eine englische Version

Verschwiegene Intimitäten #1

Eine Serie, die ich schon seit längerer Zeit geplant hatte, findet nun endlich statt. Es geht dabei um "Sexszenen" im weitesten Sinn, die in der Literaturgeschichte oft nur angedeutet werden konnten. Welche Art von Anspielungen die gewitzten Autoren erfunden haben, sollen die folgenden Postings zeigen.

"Je la porte dans ma chaise, seul endroit où je pusse l'asseoir commodément; elle était heureusement à deux places. Je fais mon possible pour lui donner plus d'aisance à respirer en la dégageant de ceux de ses vêtements qui la gênent; et, la soutenant entre mes bras, je continue ma route dans la situation que l'on se peut imaginer."
[Jacques Cazotte. Le diable amoureux. Chap. XII, letzter Satz ]

[Ich hebe sie in meinen Wagen, den einzigen Ort, wo ich sie bequem niedersetzen konnte; er war glücklicherweise zweisitzig. Ich tue mein möglichstes, um ihr das Atmen zu erleichtern, indem ich sie von den Kleidungsstücken befreie, die sie behindern; und, sie in meinen Armen stützend, setze ich meinen Weg fort, in der Situation die man sich vorstellen kann.]

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Neue Kommentare

ich verstehe diesen eintrag...
ich verstehe diesen eintrag noch immer nicht...
roland_and_his_burning_nose - 27. Apr, 21:26
dort gibt es zweifellos...
dort gibt es zweifellos weiße anzüge, hawaiihemden,...
syro0 - 18. Dec, 13:00
2009 wird ein Abba museum...
2009 wird ein Abba museum mit ca. 750 erinnerungsstücken...
turntable - 17. Dec, 22:29
polyphon sogar: ich bemerke...
polyphon sogar: ich bemerke erst jetzt einen gewissen...
syro0 - 26. Nov, 15:56
diesem Hausverstand pfeift...
diesem Hausverstand pfeift doch das schwein! grüße:-)
turntable - 25. Nov, 23:11
très charmant
très charmant
gizzy duststar - 17. Nov, 20:25
lol!
lol!
roland_and_his_burning_nose - 11. Nov, 18:41
danke für die ehre,...
danke für die ehre, welche mir zuteil wird. grüße
turntable - 2. Nov, 17:02

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